Den Regenbogen auskotzen
Den Regenbogen auskotzen

Den Regenbogen auskotzen

Auskotzen: es muss raus, belastet mich, rumortet in mir, lässt mich nicht zur Ruhe kommen

Regenbogen: nicht braun, sondern bunt, vielfältig, vielschichtig, Frage der Perspektive und Wahrnehmung, keine objektive sondern subjektive Warheit(en), keine klaren Antworten, Fragen, die ich nie abschließend beantworten werden kann, was gleichzeitig das Schöne und das Frustrierende daran ist

Kleidung als Ausdruck meiner persönlichen Entwicklung, boostet mich up und fühlt sich fremd an, wenn ich unsicher und verloren bin, als müsste ich noch hineinwachsen

Erwachsen werden/sein: Hinterfragen, Unsicherheit, Achterbahn, hoch und runter, durch Dickicht und Dornen, weite Alleen, Höhlen, Fluss (schwimmen)

Diese Zeilen habe ich vor einer Woche aufgeschrieben und sie warten noch darauf, zu einem Text verbunden zu werden. Hier muss ich mir die Zeit für Poesie bewusst nehmen, und das ist herausfordernd, weil ich a) generell zu viele Ideen und Aufgaben für 24 Stunden am Tag habe und b) es mich immer wieder ein wenig Überwnindung kostet, mich so intensiv mit mir selbst zu bschäftigen, weil eine so intime Begegnung mit mir selbst mir häufig Angst macht. Weil ich weiß, dass es Facetten an mir gibt, die ich nicht mag, die nicht in mein Traumbild von mir selbst reinpassen und die fikitve Harmonie zerstören könnten.

Ich hoffe, dass ich in den kommenden Tagen wieder mehr zu mir selbst finde, auch durch das schreiben, weil ich weiß, dass ich durch Ablenkung von mir selbst hier noch nie einen Gefallen getan habe.

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