Gerade habe ich viele Gedanken in meinem Kopf. Zum Leben generell, zu meinen Prioritäten, Wünschen, unerfüllten Sehnsüchten.

Vor einiger Zeit, irgendwann nachts, als mein Gehirn mich damit gefoltert hat, Gedanken zu produzieren, obwohl ich nichts lieber als schlafen wollte, habe ich diese Zeilen in mein „Notizbuch für alles“ geschrieben (ja, ich habe verschiedene Notizbücher für verschiedene Anwendungsgebiete 😉 und das kann meinen Reiserucksack sehr schwer, mein herz und Kopf aber euch leichter machen. Wow, so poetisch habe ich das noch nie formuliert :b.)

Gedanken
kommen und gehen
lassen mich nicht schlafen
warum gebe ich ihnen so viel raum
warum
sind sie
immer
da
ich will sie nicht
haut doch ab
lasst mich in Frieden
lasst doch
einfach alles
vorbei sein
Schluss. aus. Ende Gelände.

Nur so als kleiner Tipp am Rande, Meditation hilft mir sehr, mich zu entspannen und eine gesunde Distanz zu Stress und Druck herzustellen. Ich weiß nicht, ob ich die letzten drei Wochen am College ohne meine tägliche Meditattionspraxis überlebt hätte (also im übertragenden Sinne meine ich). Und dass ich das am 7. Februar des neuen Jahres von mir sagen würde und faktisch kann, hätte ich am Ende des Jahres nicht gedacht! Ich hatte früher sogar regelrecht Angst vorm Meditieren, weil ich mich immer sehr dafür verurteilt habe, wenn ich von meinem inneren Fokus (in der Regel ist das mein Atem) abgelenkt war. Mir persönlich hilft ein Meditationskurs, in dem ich jeden Morgen auch eine neue Technik/ein Anwendungsgebiet kennenlerne, geholfen. So werde ich einerseits von einer Stimme an die Hand genommen (klingt irgendwie etwas absurd…) und muss mich nicht jeden Tag für eine Übung entscheiden, sondern folge einfach einem Plan.

So, jetzt ist Housemeeting, tschüss!

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